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JBM Offline



Beiträge: 142

08.09.2008 23:15
Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hallo zusammen,

zur Zeit bin ich am Anfang meiner Lernkurve mit Pixafe, daher verzeiht mir meine (wahrscheinlich) banale Frage:

Wie gehe ich am Besten vor, wenn ich folgenden Ablauf durchführen möchte?

1. Ich habe eine Menge von Bildern (RAW-Format) in Pixafe abgelegt und verschlagwortet.
2. Eine Selektion (ein oder mehrere) dieser RAW-Daten sollen aus Pixafe an ein externes Programm gegeben werden um dort nachbearbeitet zu werden. Dabei sind 2 Fälle interessant (die sich sehr wahrscheinlich nur in Bezug auf die externe Bearbeitungssoftware unterscheiden, aber ich frag lieber mal):
2a: Individuelles Nachbearbeiten jeweils eines einzelnen Bildes
2b: Gleichartiges Nachbearbeiten der gesamten Selektion auf gleiche Weise
3. Zurückspielen der bearbeiteten Versionen (RAW) samt der Bearbeitungsergebnisse (z.B. JPG) nach Pixafe unter Beibehaltung der ursprünglichen Verschlagwortung

Für entsprechende Tipps wäre ich Euch recht dankbar.

Beste Grüße

Jürgen

Peter Offline



Beiträge: 847

09.09.2008 11:23
#2 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hallo Jürgen,

wenn du einzelne Bilder nachbearbeiten möchtest kannst du dazu unter Einstellungen einen Bildeditor hinterlegen und damit das Bild direkt öffnen, bearbeiten und wieder in der Datenbank speichern.
Allerdings werden die RAW-Bilder im Bildverzeichnis unterhalb von raw abgelegt und nicht zur Bearbeitung angeboten. Dieses Verfahren klappt also nur bei anderen Formaten als RAW.

Wenn du direkt die RAW-Quellen nachbearbeiten möchtest, ist folgendes der richtige Weg:
1. Suche aller zu bearbeitenden Bilder
2. Selektion markieren
3. Markierte Exportieren in ein temp. Verzeichnie
4. Mit einer externen Bildverarbeitungssoftware die Bilder anpassen (z.B. Photoshop, dort gibt es ja auch die Möglichkeit der Batchverarbeitung mit der du auf alle Bilder denselben Filter etc. anwenden kannst)
5. Dann einzeln die nachbearbeiteten Bilder zu derselben Verschlagwortung wie die Ursprungsbilder speichern.

Zu 5. Hier gibt es ja die Diskussion der Bildgruppen. Dazu siehe http://97981.homepagemodules.de/t273f9-V...ines-Bilds.html
Momentan müsstest du wie folgt vorgehen: Nach der Nachbearbeitung mit Schritt 5 gehst du die einzelnen Bilder der Selektion durch. Zu jedem Bild hast du die vollständige Beschreibung in der pixafe Hauptmaske. Dann öffnest du das nachbearbeitete Bild und speicherst (unter Beibehaltung der in der Maske stehenden Beschreibung). Dann hast du zu jeder Ursprungsbeschreibung 2 Bilder. Du könntest zudem noch eine Kategorie "Nachbearbeitet" definieren und diese bei dem jeweils bearbeiteten Bild mit angeben.

Hoffe das hilft erst mal.
Gruß
Peter

JBM Offline



Beiträge: 142

11.09.2008 00:04
#3 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hallo Peter,

Danke für die Hinweise. Es ist also wahr, dass die RAW-Dateien derzeit nur teilweise unterstützt werden. Habe auf verschiedenste Weise versucht, die RAW- oder NEF- Files an die Nikon-SW anzubinden, natürlich immer mit demselben Ergebnis: Es wurde das JPG übergeben.... Ich dachte, ich hätte mich nur irgendwie zu blöde angestellt - das kommt schon mal vor :)

Nur, um das auch klar zu sagen: Die direkte und den JPGs gleichberechtigte Verarbeitung von RAWs ist ein Wunsch, den ich für zukünftige Updates von Pixafe habe. Wie stehen andere User dazu?

Zum von Dir vorgeschlagenen Vorgehen werde ich mal ausgiebiger spielen müssen. Mir ist noch nicht ganz klar, was wann und wo mit welchem Dateinamen hingestellt wird und wie das dann in die DB zurückmarschiert. Bevor ich Euch hier mit diesen Fragen nerve, mach ich ein paar Versuche - no Problem - braucht halt nur ein paar Tage ... (z.B. möchte ich mal ausprobieren, ob ich Pixafe nicht einfach die geänderten Bilder unter demselben Dateinamen wieder "unterschieben" kann).
Ich werde jetzt auch erstmal etwas ruhiger werden, da ich nämlich erstmal meinen Rechner austauschen muss. Mit der momentanen HW macht das Ganze nämlich wirklich keinen Spass mehr. Aber ich komme wieder .... :)

Beste Grüße

Jürgen

Peter Offline



Beiträge: 847

11.09.2008 07:09
#4 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hallo Jürgen,

ich würde das nicht so netagiv darstellen: die RAW-Dateien sind per Definition doch nicht zu verändern, oder?

Du kannst sie genauso wie die anderen Bildformate in der Datenbank ablegen, sie suchen und exportieren.
Nur das direkte Verändern der original RAW-Originale ist nicht möglich. Das sollte aber doch so sein.
Mit den kommenden Bildgruppen (darüber hatten wir diskutiert) wird es möglich sein RAW Varianten z.B. in unterschiedlicher Weise belichtet in derselben Gruppe zu speichern.

Hier würde mich aber auch mal die Meinung der anderen interessieren

Gruß
Peter

Michael Offline



Beiträge: 190

11.09.2008 15:43
#5 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

In Antwort auf:
ich würde das nicht so netagiv darstellen: die RAW-Dateien sind per Definition doch nicht zu verändern, oder?
Du kannst sie genauso wie die anderen Bildformate in der Datenbank ablegen, sie suchen und exportieren.
Nur das direkte Verändern der original RAW-Originale ist nicht möglich. Das sollte aber doch so sein.


Hallo Peter,

ich will jetzt nicht den 9-mal-Klugen spielen. Bei meinen Tests der Betaversionen hatte ich allerdings genau dieses Anliegen so eingeschätzt und angesprochen. Es geht ja nun nicht darum, die RAWs zu verändern (da hast Du Recht), sondern darum, sie - so wie die anderen Bilddateien auch - bequem aus pixafe heraus mit einem externen Bildbearbeitungsprogramm öffnen zu können. Genau diese Erwartungshaltung habe ich auch mit der dafür wie geschaffenen Möglichkeit zur Hinterlegung unterschiedlicher externer Editoren für die verschiedenen Dateiformate verbunden.

Ich persönlich bearbeitete z.B. JPG- oder TIFF-Dateien mit derselben Software, RAW-Dateien aber mit einer anderen. Dies kann bei jedem User natürlich anders sein. Dass es im Falle der RAWs nicht um deren Veränderung geht, sondern darum, daraus neue Pixeldaten zu erzeugen, ist ja Sache der externen Anwendung und nicht von pixafe. Vielleicht will der Anwender ja auch nur mal gucken, drucken etc.

Gerald hat in diesem Zusammenhang aber in einem anderen aktuellen Beitrag bereits schon einen zusätzlichen Punkt angesprochen, den man im Hinterkopf behalten sollte: Das Öffnen/Bearbeiten von RAWs mit einem entsprechenden RAW-Konverter ist i.d.R. mit der automat. Erzeugung zusätzlicher programmspez. Dateien verbunden, in denen die jeweiligen Anpassungen bzw. zusätzl. "gecachte" Daten gespeichert sind. Das Schreiben dieser Dateien muss man natürlich in dem RAW-Verz. zulassen, sonst wird man mit der Lösung auch nicht glücklich.

Der Umstand, das die RAW-Dateien in pixafe in einem gleichnamigen Unterverzeichnis abgelegt werden, kann doch nicht das Problem sein, oder?

Ich habe die Mehrzahl meiner RAW-Daten noch vor Verfügbarkeit der neuen V6 geschossen und habe es damals so organisiert, dass ich mir beim Autoinsert der jpg-Ableger den Pfad zu den Ursprungsdateien in das Kommentarfeld habe schreiben lassen. In dem Ursprungsverz. lagen (und liegen z.T.) die RAW-Dateien, die ich ja damals nicht ohne weiteres einfügen konnte. Der Eintrag im Kommentarfeld dient in diesem Zusammenhang wie ein Verweis zu einem Diamagazin oder einem Negativblatt, zu dem ich wechseln muss, um an die Datei heranzukommen.

Ich denke noch über Deinen Vorschlag mit dem Import/Export von RAW-Dateien nach. Aber wenn ich die Dateien zur Bearbeitung jedesmal erst exportieren muss, komme ich spontan zu dem Ergebnis, dass es fast gehopst wie gesprungen ist, wenn ich sie wie in V5 gleich "extern" liegen lasse und den unschätzbaren Hinweis im Kommentarfeld zum Auffinden nutze. "Angenehmer" Nebeneffekt ist dabei noch, dass mein RAW-Konverter mir das Hin- und Hergeschiebe der Dateien nicht mit ständigem Neuschreiben der o.g. zusätzlichen Daten und dem damit verbundenen Zeitverlust quittiert. Das jpg in pixafe ist in dem Fall der "Träger" der Beschriftung und Stellvertreter des eigentlichen Fotos. Sichern muss ich die Bilddaten sowieso per separatem Backup.

Bin auf Eure Kommentare gespannt.

Beste Grüße, Michael

Peter Offline



Beiträge: 847

11.09.2008 16:07
#6 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten
Hi Michael,

wie immer, danke für den Beitrag - den ich schätze und nicht als 9-mal-klug abtue...

Der Vorteil der aktuellen Version 6 ggü. V5 ist doch, dass du zu allen RAW-Bildern automatisch ein passendes JPG erstellt bekommst und dass du dich nicht um die Verwaltung der RAWs kümmern musst, da sie im Bildverzeichnis sicher abgelegt werden.
Also keine manuellen Jobs in dieser Hinsicht. Sehe ich als großen Vorteil!

Ich gebe zu, das Anzeigen von RAWs mit einem speziell dazu ausgewählten Bildverarbeitungsprogramm ist so noch nicht umgesetzt ist, denn auch bei RAWs werden die durch pixafe erstellten Vorschaubilder im JPG Format angezeigt.
Wir dachten, da hier keine Änderung vorgenommen werden darf, darum das bisherige Vorgehen.
Allerdings wäre es recht einfach im Falle von RAW auch die echte Bilddatei zu öffnen. Die Sidecars liegen neben dem RAW im selben Verzeichnis, stellt also auch kein Problem dar.

Man muss allerdings beachten, dass das Öffnen eines RAWs dann wesentlich langsamer laufen würde als bisher, denn dazu werden erst einmal die RAW-Datei inkl. sidecar in das Arbeitsverzeichnis kopiert. Dies ist begründet dadurch, dass der Anwender eine Änderung machen könnte, die er wiederrufen möchte. In dem Fall würde dann die Datei im Bildverzeichnis nicht überschrieben.

Habe ich hier noch etwas übersehen?

Gruß
Peter
Michael Offline



Beiträge: 190

12.09.2008 14:04
#7 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hi Peter,

die Vorzüge sowie die wirklich umfassenden Erweiterungen der Version 6 wollte ich keinesfalls kleinreden. Die stehen außer Zweifel. Mir ging es in meinem Beitrag auch mehr darum, zum einen die Vorgehensweise darzustellen, die sich aus der bisherigen Version 5 als durchaus annehmbar erwies und darum, dass es uns evtl. gemeinsam gelingt, die neuen Möglichkeiten der Verwaltung von RAWs bzgl. eines typischen Workflows noch "rund zu machen".

In Antwort auf:
Allerdings wäre es recht einfach im Falle von RAW auch die echte Bilddatei zu öffnen. Die Sidecars liegen neben dem RAW im selben Verzeichnis, stellt also auch kein Problem dar.


Das finde ich schon einmal sehr erfreulich. Denken wir das jetzt nochmal weiter: Der Fotograf will - mal ganz abgesehen von der Archivierungsfunktion - an seine RAW-Datei, um daraus z.B. eine Art "digitalen Abzug" zu machen, also beispielsweise eine neue JPG- oder TIFF-Variante (Belichtungskorrektur, Weißabgleich, Ausschnitt, das volle Programm). Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass er in den seltensten Fällen eine automatisch erstellte JPG-Datei (hier: die vom neuen pixafe Grafikkermel erzeugte JPG-Datei) bearbeiten will. Sonst hätte er genau genommen das RAW erst gar nicht schießen müssen. Ich lasse mir z.B. - wenn ich überhaupt RAWs produziere - direkt aus der Kamera bereits parallel auch das zugehörige JPG erstellen. Das erschien mir anfänglich zwar selbst ein wenig befremdlich, erwies sich im Nachhinein aber als sehr praxistauglich, da die eine oder andere Aufnahme ja auch gleich "out of the box" ganz gut sein kann (genauer gesagt: sein sollte ). Aber das ist nicht der Punkt. Dieses direkt und mit teuer erkaufter Kamerasoftware erzeugte jpg landet bei mir sowieso in pixafe und wird ggf. später durch eine aus dem RAW entwickelte, überarbeitete Variante ersetzt bzw. auch um weitere Varianten ergänzt.

In Antwort auf:
Man muss allerdings beachten, dass das Öffnen eines RAWs dann wesentlich langsamer laufen würde als bisher, denn dazu werden erst einmal die RAW-Datei inkl. sidecar in das Arbeitsverzeichnis kopiert. Dies ist begründet dadurch, dass der Anwender eine Änderung machen könnte, die er wiederrufen möchte. In dem Fall würde dann die Datei im Bildverzeichnis nicht überschrieben.
Habe ich hier noch etwas übersehen?


Kann ich nicht abschließend beurteilen. Man muss aber im Auge behalten, wo bzw. wann die "sidecars" entstehen bzw. benötigt werden. Unter der Prämisse, dass der Anwender die RAW-Datei selbst ja nicht verändert (sondern sie eben nur öffnet), wäre es m.E. vorteilhaft, wenn es möglich wäre, das somit in diesem speziellen Fall nicht zwingend erforderliche Kopieren in das Arbeitsverzeichnis zu übergehen. Da die verschiedenen Programme zur RAW-Bearbeitung nämlich die unterschiedlichsten Dateien mit sich führen (z.T. werden auch bereits Unterverzeichnisses automat. erzeugt!), sollte man die Hin- und Herkopiererei nach Möglichkeit lieber vermeiden. (sidecar-)Dateien oder gar Verzeichnisse würden sonst erst in dem Arbeitsverzeichnis generiert und müssten von pixafe erkannt und in das RAW-Verzeichnis zurückgespielt werden. Das macht auch beim Betrieb des RAW-Konverters Probleme, der sich den Ablageort der RAWs ebenfalls merkt und z.B. "ins Leere greift", wenn man ihn später einmal standalone startet.

Eine mögliche Lösung könnte daher meiner Ansicht nach so aussehen:
- Das Öffnen der RAW-Datei wird erlaubt (die Rechner sind heute schnell genug)
- Zur Anzeige in pixafe kann, sofern erforderlich, ja weiterhin das automat. generierte jpg genutzt werden (betrifft Detailansicht, Thumbnail ist ohnehin eine extra Datei tx...jpg)
- RAW-Dateien bleiben - da sie selbst nicht verändert werden - an einem definierten Ort

Analog zu den sonstigen Bildverzeichnissen wäre hier mittelfristig auch die Option der Anlage mehrerer RAW-Verzeichnisse zu erwägen (Größe des Verz., Performance des RAW-Konverters, der i.d. Regel beim Öffnen erst einmal das gesamte Arbeitsverzeichnis "durchnudelt".

Was meinst Du dazu? Ist das realistisch?

Gruß, Michael

JBM Offline



Beiträge: 142

12.09.2008 23:48
#8 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hallo Michael,

für mich klingt das aufs Erste mal einigermaßen plausibel. Ich muss aber sagen, dass ich als Neuling erstmal noch so meine Erfahrungen sammeln muss, bevor ich das wirklich beurteilen kann. Da lass ich mal lieber die erfahreneren Nutzer ihren Senf dazugeben ;)

Allerdings hab ich da noch eine klitzekleine Frage: Das mit den "Sidecars" verstehe ich vom Prinzip her. Und ich stimme natürlich auch zu, dass die RAW-Daten eigentlich nicht verändert werden.
AAAAAber: Soweit ich das bisher durchschaut habe, wird das bei Nikon etwas anders gehandhabt. Nikon schreibt, glaube ich zumindest, diese Parametersätze zur Interpretation der (unveränderten) Rohdaten in die NEF-Files rein. Damit bleibt es bei einem einzigen File. Beim Öffnen oder auch Konvertieren dieses NEF-Files wird von der Nikon-SW der enthaltene Parametersatz verwendet.
Wenn dies so stimmt, hat das auf die vorgeschlagene Vorgehensweise folgende Konsequenz:

Die Nikon-SW braucht immer das komplette NEF-File. Auch darf Pixafe kein "Sidecar" voraussetzen. Vielleicht wäre eine Lösung, das Verhalten (mit/ohne Sidecar; RAWs kopieren oder am Ursprungsort zu lesen; ...) per Einstellungsmenü flexibel zu gestalten.

Hintergrund meiner Fragerei: Momentan be-/verarbeite ich meine NEFs (noch) mit dem Nikon-Tool ViewNX. Allerdings werde ich demnächst wohl auf Photoshop CS3 umsteigen. Und - das entnehme ich den Beiträgen in diesem Thread - das scheint ja "Sidecars" zu erzeugen, oder? Was ich derzeit nicht abschätzen kann ist, ob es evtl. für manche Fälle dann doch Features in der Nikon-SW gibt, die in Photoshop fehlen (z.B. Nikons "D-Lighting" zur recht passablen Aufhellung der dunklen Passagen eines Bildes).
Was meinen die "alten Hasen" zu diesem Thema?

Danke und viele Grüße

Jürgen

JBM Offline



Beiträge: 142

13.09.2008 00:30
#9 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Nachtrag zu meinem letzten Posting:

Ich habe einen Versuch mit Nikon ViewNX gemacht:

Vorbereitung: Leeres Arbeitsverzeichnis erstellt und Datei 123.NEF dorthin verfrachtet
Schritt 1: Datei 123.NEF kopiert nach ABC.NEF
Schritt 2: Datei 123.NEF mit ViewNX geöffnet und RAW-Daten geladen (ViewNX zeigt im Default erstmal das eingebettete JPG)
Schritt 3: verschiedene Einstellungen (Farbverstärkung, Weißabgleich, D-Lighting) verändert und das File wieder abgelegt.

Ergebnis: Dateigröße und Datum sind unterschiedlich:
- 123.NEF = 11280 KB aktueller Timestamp
- ABC.NEF = 11408 KB ursprünglicher Timestamp
- Es gibt im Arbeitsverzeichnis keine weiteren Dateien

Cheers

Jürgen

Gerald Offline




Beiträge: 101

13.09.2008 08:21
#10 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hallo miteinander,

ich bin mir nicht so sicher wie die Problemstellung "RAW Archivierung in pixafe" sauber und für alle sinnvoll gestaltet werden kann.

1) pixafe will nur archivieren, katalogisieren und anzeigen
2) zur Bearbeitung ist immer ein externes Programm nötig
3) zur Bearbeitung können 3 verschiedene programme für verschiedene Formate hinterlegt werden.

und bei Pkt.3 geht der Streß schon los. (diese Funktion wurde auf mein Bestreben hin eingebaut!)

ich habe hier "NEF" mit "Capture One 4" hinterlegt.

Capture One legt immer unter dem Bildverzeichniss ein Verzeichnis "CaptureOne\Settings" an, in dem eine Datei mit dem "Bildname.Format.cos" liegt. Das sind die SideCars der Verabeitungsschritte.

PS3 macht das wieder anders und Nikon CaptureNX wohl auch.

Wie sollen die pixafe Programmierer hier eine anständige Integration hinbekommen?

Meiner Meinung nach ginge das nur, wenn sie Adapter für die gewünschten Programme entwickeln oder einen Universaladapter, den der Benutzer (also wir) frei auf unser Programm der RAW Bearbeitung anpassen können.

Ich bin gespannt wie die Freunde der Entwicklung sich entscheiden und archiviere meine RAWs bis dahin nicht in pixafe.

---
Viele Grüße,
Gerald

Michael Offline



Beiträge: 190

13.09.2008 23:53
#11 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten
Hallo nochmals,

ich sehe da offen gesagt kein wirkliches Problem:
In Antwort auf:
2) zur Bearbeitung ist immer ein externes Programm nötig

Genau das ist der Punkt. Die RAW-Dateien werden von diesem externen Programm geöffnet und nach ihrer Bearbeitung an Ort und Stelle mit dem identischen Dateinamen auch wieder zurückgelassen. Pixafe enthält über einen Datenbankeintrag im Wesentlichen nur eine Referenz zu dieser Datei. Die angesprochenen Sidecar-Dateien werden von pixafe weder benötigt noch erzeugt. Das ist allein Sache des externen Programms. Solange dieses ungehinderten Zugriff auf das betreffende RAW-Verzeichnis und die darin enthaltenen Dateien hat, kann es Sidecar-Dateien verwalten und - im Falle z.B. der Nikon-eigenen Software - die NEF-Dateien zur Not auch neu schreiben (pfui Teufel)

@Jürgen: Danke für Deinen diesbezüglichen Hinweis! Ich habe vor einiger Zeit einmal eine ganze Reihe von Programmen zur RAW-Verarbeitung für meine Zwecke getestet. Darüber sollten wir ggf. in einem eigenen Thread mal diskutieren. Das ist für manche Leute ein echter Glaubenskrieg. Nur soviel: PS hat mit dem RAW-Format originär eigentlich gar nichts am Hut. Dafür wurde aus dem Hause Adobe ein eigenes Zusatzmodul (Adobe Camera RAW) aufgesetzt, das inzwischen in einer Vielzahl von Releases herausgekommen und verbessert worden ist. Ich setze - so wie Gerald auch - auf den "Spezialisten" Capture One (Vers. 4.1) von Phase One.

Nochmals spezifisch zu den "Änderungen" an RAW-Daten, sofern sie von einem externen Programm stattfinden (s. Bsp. Nikon-eigene Software):
Abgesehen davon, dass diese Änderungen lediglich zusätzliche Parameter betreffen und die eigentlichen RAW-Daten konzeptgemäß erhalten bleiben, ist das Ergebnis aus der Sicht von pixafe letztlich unerheblich, da es selbst auch nur eine Art "Abzug" (jpg-Variante) aus diesem RAW generiert. Die Frage ist höchstens, ob es evtl. Konflikte beim anschließenden Zugriff gibt und ob man überhaupt die Möglichkeit der Rücknahme dieser Aktion über den Umweg des Arbeitsverzeichnisses benötigt. Sofern die Datei - wie im Falle herstellerfremder Software zu erwarten - erst gar nicht neu geschrieben wird, gibt es ohnehin nichts, was pixafe zurücknehmen könnte.

Das ist bei reinen Pixelbildern (jpg, tiff) anders: Das Bild wird verändert und pixafe bietet den Komfort, dem Nutzer die Änderungen z.B. durch Erstellen eines neuen Thumbnails gleich ersichtlich zu machen. Auch kann es diese Dateien (in offengelegten Standards) wie andere Grafiktools öffnen/anzeigen/drehen... Wie aber eine RAW-Datei "auszusehen" hat, ist für den Grafikkernel letztlich reine Interpretationssache bzw. - positiv formuliert - Kenntnis herstellerspezifischer Systemparameter.

=> Wiederhole meine Frage an Peter:
Was meinst Du dazu? Ist mein Vorschlag realistisch?
Gruß, Michael
Peter Offline



Beiträge: 847

14.09.2008 10:38
#12 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hi MIchael,

klar ist das realistisch, es ist überhaupt kein Problem, die RAW-Dateien auch zur Änderung aufzumachen. Allerdings werden wir ganz sicher nicht nur die Referenz auf die Datei im Bildverzeichnis an das Bildbearbeitungsprogramm übergeben und damit Gefahr laufen, dass das Bild aus Versehen korrumpiert wird.

Es kostet dann einfach nur viel mehr Zeit, die RAW-Datei (auch bei der Enterprise Edition über das Netz) in das Arbeitsverzeichnis zu kopieren, es an das Bildbearbeitungsprogramm zu übergeben und nach Veränderung nach Rückfrage an den Benutzer wieder geändert in das Bildverzeichnis zu schieben. Ich denke das ist sehr sinnvoll und werde das als nächstes angehen (vor den Bildgruppen...)

Gruß
Peter

Peter Offline



Beiträge: 847

15.09.2008 12:23
#13 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hallo zusammen,

ich habe das nun derart umgestellt, dass auch RAW-Dateien zur Bearbeitung geöffnet werden. Ich werde die Version für Eure Rückmeldung in Kürze hier bekannt geben. Aber zuvor noch eine Frage: mit welcher Software zeigt ihr denn die RAWs an, bzw bearbeitet diese Dateien? Gibt es hier freie Software?

Danke und Gruß
Peter

Gerald Offline




Beiträge: 101

15.09.2008 17:08
#14 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Hallo,

wie bereits früher geschrieben verwende ich immer "Capture One 4" von phaseone oder PS3.

auf sourceforge gibt es UFRAW (http://ufraw.sourceforge.net/index.html)das hervorragend mit GIMP zusammenarbeiten soll. In einer Fotozeitschrift war da neulich mal ein Bericht drüber.


---
Viele Grüße,
Gerald

Michael Offline



Beiträge: 190

15.09.2008 17:15
#15 RE: Workflow zur RAW-Bearbeitung antworten

Danke, Peter,
ich bin gespannt.

Wie oben geschrieben, verwende ich die Software Capture One http://www.phaseone.com/4/. Mit Gerald sind wir also schon mindestens 2 Anwender.

Es gibt dazu auch Freeware-Lösungen, z.B. das Tool RAW Therapee. Das kenn ich persönlich aber nicht. Kurzvorstellung in der Chip
Problem bei der einen oder anderen kostenfreien Lösung ist mitunter natürlich auch die Kompatibilität zur jeweiligen Kamera.

Gruß,
Michael

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